Trotz großer Bemühungen seitens Bettina konnte dieses Jahr leider nicht an der Vogalonga
teilgenommen werden. Da nicht zu Rudern keine Option ist, organisierte Johannes spontan eine
Wanderfahrt nach Mannheim. Nach einigem Hin und Her meldeten sich 12 Teilnehmer an und der
Wanderfahrt stand nichts mehr im Wege. Am Pfingstmontag um 9 Uhr wurden die Boote eingeteilt
und der Proviant verstaut. So konnten die 3 Boote ihre Reise starten. Nachdem zunächst das
bekannte Hafenbecken durchquert wurde und die Mannschaften sich gefunden haben, konnte es
endlich auf den Rhein gehen. Für viele war dies die erste Ausfahrt außerhalb des Hafens und so
freute man sich schon etwas Neues kennenzulernen. Nach einer kurzen Eingewöhnung war die
Strömung aber eine große Hilfe, galt es doch 70km an einem Tag zurückzulegen. Während die
Temperatur stetig stieg, näherten wir uns Speyer. Zumindest theoretisch, denn irgendwie war es
doch noch ein oder zwei Kurven mehr als gedacht. Als der Speyrer Dom dann endlich in Sicht
war, konnten wir endlich anlegen. Mit den Gedanken schon dabei, eine Pause im Schatten zu
machen, blieb eine Kordel der Rettungsweste beim Drehen des Bootes hängen und wir hatten ein
schönes Michelin-Männchen. Nachdem auch das geregelt war, ging es dann endlich in die Pause.
Der dortige Verein versorgte uns sogar mit gekühltem Sprudel.
Nach der kurzen Pause ging es dann an das letzte Stück vor Mannheim. Die hohen Temperaturen
lockten auch immer mehr andere an und so wimmelte es auf dem Rhein bald von
Sportbootfahrern, Kajaks und Schwimmern. Da viele Menschen meistens auch eine Stadt
bedeuten, wussten wir, dass wir uns Mannheim näherten. Doch auch hier dauerte es immer noch
mal eine Kurve mehr als vor der Kurve gedacht. Und auch die Strecke zwischen dem
Großkraftwerk und dem Mannheimer Ruderverein zog sich nochmal ein ganzes Stück. Dabei
haben wir aber auch festgestellt, dass Mannheim sehr viele grüne Ecken zu bieten hat.
Endlich angekommen legten wir schnell an und machten die Boote fertig. Das dritte Boot war
noch nicht angelegt, da stellten wir fest, dass ein Skull fehlt und etwas stromabwärts eins
schwimmt. So durfte das dritte Boot noch einen kurzen Endspurt einlegen, bevor es an Land
konnte. Nach geglückter Mission wurden die Boote auf den Hänger verladen, den Johannes
bereits vorgefahren hat, und die Rückfahrt nach Karlsruhe stand an
Wanderfahrt an Pfingsten 2026
25. Mai 2026 - 25. Mai 2026
Artikel vom: 28. Mai 2026