Mehrere Medaillen, eine WM-Nominierung und zahlreiche persönliche Bestleistungen – die Athlet:innen des KRV Wiking Karlsruhe kehren erfolgreich von den Deutschen Junioren- und U23-Meisterschaften in Krefeld zurück.
Am Wochenende wurde bei der Hitzeschlacht auf dem Elfrather See nicht nur das Wasser zum Kochen gebracht: Auch unsere jungen Wikingerinnen und Wikinger heizten der Konkurrenz bei den Jahrgengsmeisterschaften U17 und U23 sowie den Deutschen Juniorenmeisterschaften 2026 kräftig ein!
Trotz der kurzfristigen Verlegung des Austragungsortes von Essen nach Krefeld, angepasster Rennzeiten und einer kurzfristigen Änderung des Progressionsmodus zeigten die Athletinnen und Athleten des KRV Wiking Karlsruhe starke Leistungen.
Den ersten Titelgewinn für den Verein sicherte Helena Brenke im Frauen-Doppelzweier gemeinsam mit Charlotte Luster aus Halle. Das Duo gewann das Finale mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg. Zusätzlich erruderte Helena im Frauen-Doppelvierer die Silbermedaille. Aufgrund diesem Meisterschaftserfolgs wurde Helena außerdem die Nominierung für die U23-Weltmeisterschaften Ende Juli in Duisburg ausgesprochen! Dort wird sie erstmals im offenen Gewichtsbereich für Deutschland an den Start gehen.
Ebenfalls Silber gewann Sophia Brenke im Frauen-Vierer mit Steuerfrau. Im Frauen-Vierer ohne Steuerfrau sowie im Achter belegte sie jeweils den vierten Platz.

Nach verletzungsbedingter Pause gelang Clara Reiter eine erfolgreiche Rückkehr auf die Deutschen Juniorenmeisterschaften. In einem äußerst engen Finale gewann sie die Bronzemedaille und verpasste Gold nur um eine Bootslänge. Auch für sie bestehen derzeit Aussichten auf internationale Einsätze.

Die französischen Gaststarter Frédéric Ludwig und Aurel Mistretta erruderten im Leichtgewichts-Männer-Doppelzweier die Silbermedaille und komplettierten damit das erfolgreiche Abschneiden der U23.
Für eine positive Überraschung sorgte der Junioren-Vierer ohne Steuermann mit Toni Detscher sowie den Gaststartern Fabrice Ludwig und Ronan O'Brien und Ole Michel. Das Quartett gewann nach einer starken Vorstellung die Bronzemedaille.
Auch Laurens Ochmann, Charlotte Wiener und Julian Müller überzeugten mit persönlichen Saisonbestleistungen in den Vorläufen. Aufgrund des anspruchsvollen Qualifikationsmodus blieb ihnen der Finaleinzug jedoch verwehrt.
Mit insgesamt mehreren Medaillen und zahlreichen überzeugenden Leistungen blicken die Karlsruher Wikinger auf ein erfolgreiches Meisterschaftswochenende zurück. Der Verein gratuliert allen Athletinnen und Athleten herzlich zu diesen Ergebnissen sowie zu den internationalen Nominierungen!