Vom 24. Bis 26. Juli 2026 wurden in Breisach am Rhein die Landesmeisterschaften BaWü an gewohnter Austragungsstätte veranstaltet. Dieses Event steht in der Regel im Zeichen des Saisonabschlusses und markiert den Abschluss der zurückliegenden Saison. Die Trainingsgruppe des KRVs war auch in diesem Jahr wieder zahlreich von jung bis alt vertreten und konnte etliche erfreuliche Erfolge verzeichnen.
Den ersten erfolgreichen Stich setzte dabei am Samstagmorgen der Karlsruher Mixed-Achter: Clemens König, Rune Grofer, Rupert Pretzler, Esther Linner, Sonja Arnold-Keifer, Merle Kellerhof, Lars Trampert und Charlotte Schwertfeger mit Steuerfrau Anna Lubitz gewannen nach einer souveränen Vorstellung verdient Gold und besorgten somit das erste Edelmetall für den Wiking. Im letzten Rennen des ersten Regattatages ging es für die Karlsruher dann noch einmal zum Abschluss aufs Siegertreppchen: Clemens König, Niklas Schäfer, Rune Grofer und Lars Trampert sicherten sich Silber im SM 4x A.

Am Sonntagmorgen riss die Erfolgsserie nicht ab, die Wikinger konnten vielmehr sogar noch weiter an ihr anknüpfen: Den Anfang machte David Heines im SM 1x A LG, der sich nach einem erbitterten Fight die Bronzemedaille schnappte. Als Nächstes war nun der SM 4- A mit Karl Draper, Rune Grofer, Rupert Pretzler und Lars Trampert gefragt: Das Quartett präsentierte sich ebenfalls sehr sicher und griff nach der Brozemedaille. Im Para Mixed-Doppelzweier wurden Esther Linner und Julian Müller ihrer Favoritenrolle gerecht: Das Duo ließ nichts anbrennen und konnte mit komfortablem Vorsprung seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen.

Der Sonntag steht allerdings traditionsgemäß im Zeichen der Achter-Rennen als krönenden Abschluss des Events. Zu gewinnen gab es auch in diesem Jahr wieder das legendäre “Bügeleisen”, der wohl prestigeträchtigste Preis des gesamten Events. In 2026 gelang des der den Wikingern erneut gleich zwei Männerachter zu stellen, das kann sonst kein anderer Verein aus BaWü vorweisen und zeugt einmal mehr von der enormen Breite der Karlsruher Seniorenmannschaft. Das Finale entwickelte sich dann zu einer Ruderschlacht vom allerfeinsten: Der “erste” Karlsruher-Achter wurde seiner Favoritenrolle gerecht und zog an der Spitze des Feldes alleine seine Bahnen. Der “zweite” Karlsruher Achter lieferte sich einen erbitterten Kampf mit dem Boot aus Stuttgart und musste sich am Ende mit dem undankbaren vierten Platz geschlagen geben. Das Wichtigste aber: Clemens König, David Heines, Toni Detscher, Rune Grofer, Karl Draper, Alexander Dawalu, Rupert Pretzler, Lars Trampert und Steuerfrau Carla Abuera zogen ihren Rennplan gnadenlos durch und holten durch ihren Sieg das Bügeleisen im dritten Jahr in Folge an den KRV. Ein großartiger Erfolg für den Verein und die gesamte Trainingsgruppe. Damit endeten sehr erfolgreiche Landesmeisterschaften 2026!

Bilder: KRVW/intern